Bilder Chorausfahrt 2007 | Chorausfahrt  

Seniorenfreizeit 2007


Bilder Seniorenfreizeit 2007 Bilder von der Seniorenfreizeit in Scheibenberg im Juni 2007


Bilder Seniorenausfahrt 2007 Bilder von der Seniorenausfahrt nach Osek am 13. Juni 2007




Seniorenfreizeit in Scheibenberg Juni 2007

Am Montag, dem 11.Juni, war es endlich wieder so weit. 31 (in Worten: einunddreißig) mehr oder weniger unternehmungslustige Seniorinnen und Senioren unseres Bezirkes (mit ein paar Gästen) fanden sich pünktlich zum Mittagessen in Scheibenberg ein. Nachdem das leckere Essen verzehrt, die Zimmer bezogen und der gegenüber liegende Plus geplündert waren, gab es Kaffee und Kuchen. Danach führte uns Lutz in unser Thema ein – es sollte ja diesmal um nur eine biblische Geschichte gehen: Jakob und die Himmelsleiter (1.Mose 28). Aber zunächst bekamen wir erklärt, wie sich die Jakobsgeschichte in den großen Zusammenhang der Mosebücher einfügen. Interessant! Aber ob wir uns das alles merken … ? Immerhin stehts ja in unserem Hefter geschrieben. Nach dem Abendbrot war unser Kennenlernabend. Wir sprachen über unsere Träume – dazu sollte sich jeder schon mal im Vorfeld Gedanken machen. Es war interessant, die verschiedenen Träume zu hören und darüber ins Gespräch zu kommen. So mancher würde gern einmal fliegen, die Lorenzer werden wohl mal nach Venedig statt nach Österreich fahren, und nicht wundern, wenn Ihr Lutz auf einem Motorrad erblicken solltet … Es ging aber auch um andere Träume – Träume, die mit der eigenen Familie zusammen hängen; Träume, die mit der Zukunft der Kirche zu tun haben; Träume, die auf Gottes Reich weisen. Ein interessanter Abend! Lutz hatte noch etwas Neues für uns parat: unsere Erinnerungstüten. Für jeden stand eine Papiertüte mit seinem Namen versehen bereit. Und jeder konnte in jede Tüte etwas hineinlegen: ein gutes Wort, ein Wunsch, ein Bonbon usw. Es wurde rege genutzt! Nach einer Abendandacht beschlossen wir den Tag. Manche saßen noch draußen, um miteinander zu schwatzen …

Der Dienstag begann mit einem morgendlichen Wecklied durch Lutz, einer Morgenandacht und dem Frühstück. In der sich anschließenden Bibelarbeit wurde uns die Jakobsgeschichte sehr bildlich vor Augen gestellt – anhand von Figuren und Symbolen erzählte Lutz die Geschichte. Besser gesagt: wir erzählten sie gemeinsam und konnten auch selbst Figuren und Symbole zuordnen. Bemerkenswert war: ein roter Faden zog sich durch die ganze Geschichte! Als alle Figuren ihren Platz hatten und die Geschichte erzählt war, bemerkten wir, wie aktuell diese Geschichte doch in unser Leben hineinspricht: auch wir kommen in Situationen, da fühlen wir uns allein und wissen dabei gar nicht, dass Gott genau dort ist und zu uns sprechen will; auch wir werden durch besondere Erlebnisse von Gott gestärkt; auch in unseren Familien gibt es Konflikte, die gelöst werden wollen; auch wir laufen vor bestimmten Dingen weg … usw. Am Schluss durften wir auf kleinen Zetteln Fragen notieren, die uns zu dieser Geschichte gekommen sind, und sie an die entsprechende Stelle unseres „Geschichtenbildes“ ablegen. Am Nachmittag wollten wir eigentlich Minigolf spielen, doch zunächst machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung, sodass wir gemeinsam zunächst das Rätsel in unserem Hefter lösten. Dann aber kam doch noch die Sonne und zumindest ein Teil der Minigolfplätze wurde bespielt. Nach dem Abendbrot zeigte uns Lutz herrliche Bilder aus der Schöpfung Gottes – wir durften dazu Bibelverse finden oder unsere Gedanken äußern. Hier lernten wir wieder neu das Staunen! Nach der Abendandacht gingen viele gleich zu Bett, denn morgen erwartete uns ein anstrengender Tag!

Am Mittwoch ging es früh raus, denn schon um 8.00 Uhr kam unser Bus (TJS) und brachte noch ein paar Geschwister aus unseren Gemeinden mit. Wir machten uns auf nach Tschechien: Osek war unser Ziel. Dort besichtigten wir zunächst das Zisterzienserkloster. Hochinteressant und nur zu empfehlen! Nach einem ausgiebigen Mittagsmahl hatten wir noch etwas Zeit, Osek auf eigene Faust zu erkunden. So manche(r) hat dies für einen kleinen Einkauf genutzt. Es war schon erstaunlich, wie selbstbewusst so manche(r) sich da durchfitzte und auf die Tschechen und/oder Asiaten zugingen. Unser Busfahrer, der übrigens an diesem Tag Geburtstag hatte und dem wir auf der Fahrt so manches Ständchen sangen, brachte uns dann nach Chomotov, wo uns noch ein Kaffeetrinken erwartete. Ausgerechnet Christas Tortenstück war noch tief gefroren … Fröhlich und geschafft kamen wir wieder wohlbehalten in Scheibenberg an. Die Golfspieler stürzten sich nach Abendbrot und Andacht gleich wieder ins Getümmel. Und es wurde natürlich viel erzählt …

Am Donnerstag wurden wir wieder von Lutz geweckt und nach Andacht und Frühstück freuten wir uns schon wieder auf die Bibelarbeit. Zunächst besprach Lutz mit uns unsere Fragen, die wir auf die Zettel geschrieben hatten. Dann betrachteten wir ein Bild zu unserem Text. Eine interessante Art, Bibelarbeit zu machen. Wir staunten, was wir alles durch das Betrachten dieses Bildes erkannten und lernten! Der „blaue Engel“ (nicht der in Aue) hatte es uns besonders angetan. Wer mehr wissen möchte, der lasse sich von einem Teilnehmer der Rüstzeit den Hefter zeigen! Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zu den Wiesner-Teichen. Etliche zu Fuß, viele auch mit dem Auto. Dort angekommen waren einige Wandersleut ziemlich zerstochen von den herumschwirrenden Bremsen. Aber ein bissel Zitrone wirkte Wunder. Dann kam der Höhepunkt des Nachmittags: die Eissäcke. Lecker! Hmmmmm … Manche konnten gar nicht genug davon kriegen – ich nenne hier keine Namen … Nachdem wir wieder zurück waren und Abendbrot gegessen hatten, begann unser Abschlussabend. Lustig wie jedes Jahr. Wir lernten anhand von Liedern und Sketchen so manches Temperament unter uns kennen. Der Höhepunkt war wohl der Auftritt der vier Jacobsisters mit ihren Gartenzwergen. Olga musste den Vortrag eines zerstreuten Professors über sich ergehen lassen, Heino erschien persönlich, drei alte Weiber „märten“ miteinander, Diethelm führte uns mit seinem Sketch kommende Gesundheitsreformen vor Augen usw. … Auch diesen Tag beendeten wir mit einer Andacht. Allerdings konnten einige nicht so richtig schlafen, weil sie einfach nicht zur Ruhe kamen nach diesem lustigen Abend.

Am Freitag nach Andacht und Frühstück wurde erst einmal gepackt. Dann bereiteten wir unseren Gottesdienstraum vor. Gemeinsam feierten wir dann unseren Abschlussgottesdienst, in der Mitte stand unser herrlich geschmückter Altar. Lutz fasste noch einmal das zusammen, was wir in dieser Woche gehört und gesehen haben. Wir bekamen jede(r) unsere Erinnerungstüte und durften erstmal darin kramen. Für viele waren tolle Überraschungen drin und so manche(r) verdrückte eine kleine Träne … Der Höhepunkt des Gottesdienstes aber war die Salbung, die Lutz bei Flötenmusik mit uns machte (in Erinnerung an unsere Geschichte von Jakob). Vielen wird dieser Gottesdienst wohl in Erinnerung bleiben. Nach dem abschließenden Mittagessen kamen auch schon die Autos derer, die uns nach Hause brachten.

Wir erlebten in Scheibenberg wunderschöne, gesegnete Tage und danken Gott, unserm Herrn, dafür, dass er mit dabei gewesen ist und seine Hände über uns gehalten hat. Wollt Ihr das nächste Mal nicht auch mit dabei sein?

Lutz Brückner


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