Bericht über die Seniorenfreizeit vom 19.-23.04.2010 in Scheibenberg
Wir, ein Teil der „über 50 und unter 100-jährigen“ unserer Gemeinden Grünhain und Beierfeld, waren zu unserer diesjährigen Freizeit nach Scheibenberg gekommen.
Im Vorfeld bestanden jedoch Bedenken bzgl. des zeitigen Termins, da in dieser Zeit in unserer Region durchaus noch Schnee liegen kann. Zum anderen war es nach vielen Jahren die erste Freizeit ohne unseren Lutz. Diese Bedenken hatten sich aber sehr schnell zerschlagen, denn das Wetter hat es ganz gut mit uns gemeint! Vor allem hatten wir eine sehr gute Gemeinschaft, ein gutes Miteinander und viel Spaß. Das hatten wir aber auch einem Pastor, namens Klaus Morgenroth zu verdanken, der für uns alle ein Bruder war und mit dem wir im übertragenen Sinne sofort warm wurden. Seine unkomplizierte geschwisterliche Art hat uns allen sehr imponiert und gut getan. Lutz hat also genau gewusst, dass Klaus der richtige Mann für uns ist.
Jeder Tag begann mit einer Andacht (Morgenlob) im Wechsel von jeweils zwei Geschwistern und endete mit dem Abendsegen.
Die Thematik: „Juden und Christen – was trennt und eint uns“ (Römer 9 -11), zog sich wie ein roter Faden durch diese Tage, was noch durch Dias vervollständigt wurde. Ein großer Vorteil war, dass Klaus schon zweimal zu Studienreisen in Israel war. Das behandelte Thema war für uns alle eine große Bereicherung.
Zwei abendfüllende Themen waren für uns interessant, einmal: „Die Bibel – seltsame und merkwürdige Aussagen“ mit musikalischen Leckerbissen von „Harmonic Brass“ zwischendurch. Was uns Alten aber besonders gefallen hat, war: „Das Heilslied in unserer Kirche“ zum Mitsingen. Neben dem abwechslungsreichen Programm hatten wir genügend Freizeit auch zum Wandern.
Am Mittwoch sind wir auf „Reisen“ gegangen. Mit PKW’s ging es nach Neudorf zum Bahnhof. Von dort dann mit der Fichtelbergbahn nach Oberwiesenthal, wo wir zu Kaffee und Kuchen ins „Cafe König“ einkehrten. Zum Abschluss dieser gesegneten Freizeit hatten wir am Freitag einen Gottesdienst mit der Feier des heiligen Abendmahles.
Danken möchten wir unserem Gott, der es so gut mit uns meint. Danken möchten wir dem Personal unseres Heimes, besonders auch was das leibliche Wohl betrifft. Das Team um „unsere“ Christel (Junghans) hat uns wieder sehr verwöhnt. So haben wir uns immer schon auf die nächste Mahlzeit gefreut.
Danken möchten wir Pastor Klaus Morgenroth für seine gute geistliche Leitung und seine geschwisterliche Zuwendung.
Wir sind wehmütig aber auch gestärkt nach Hause gefahren, denn diese Tage waren eine Bereicherung für unser Christsein.
Samuel Friedrich
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