In den Anfangsjahren des Methodismus im Erzgebirge ab 1886 gehörte Beierfeld zum Bezirk Schwarzenberg. 1909 wurde der Schwarzenberger Bezirk geteilt und Grünhain kam zu dem neu gebildeten Bezirk Lauter. 1926 wurde der Bezirk mit den Gemeinden Grünhain, Elterlein, Beierfeld und Oberpfannenstiel neu gebildet(Oberpfannenstiel gehörte ab den Kriegsjahren zu Bernsbach).
Bis 1934 war Beierfeld in Oberdorf, das zu Grünhain gehörte und Unterdorf, das zu Schwarzenberg gehörte, geteilt. Alle Amtshandlungen wurden jeweils in Grünhain oder Schwarzenberg durchgeführt.
Unter Pastor Rudolf Metzner (1928-1937 Pastor des Gemeindebezirkes) wurde 1934 ein großer Saal in der Fabrik "Frankonia" gemietet. Das bedeutete zugleich den Zusammenschluss von Ober- und Unterdorf, die nun beide als Gemeinde Beierfeld zu dem Bezirk Grünhain gehörten.
Bruder Max Schubert (Gemeindevorstand) ist es durch seine Gesprächsführung mit Graf´s zu verdanken, dass die Gemeinde ein neues Zuhause fand. 1939 Umzug der Gemeinde in das Hintergebäude des Hauses der Familie Paul Graf – Metallwarenfabrik - an der Hauptstraße.
In der Amtszeit von Pastor Kurt Heubaum, von 1968 – 1981, war im Mai 1973 Baubeginn für ein neues Gemeindezentrum, der alte Saal wurde abgerissen - das größte Bauprojekt unserer Gemeinde.
1981 – 1992 war Pastor Reinhold Mann bei uns. In seiner Amtszeit gab es erneut einen An- und Umbau. Die Gemeinderäume im Erdgeschoss wurden von 1987 – 1988 renoviert, die Hausmannswohnung in der 1. Etage ausgebaut. Dazu kam der Toilettenanbau.
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