Beierfeld
Grünhain

Beierfeld  

Chronik Gemeinde Beierfeld

Geschichte der EmK Beierfeld

Die Anfänge - 1886 bis 1930

Von den Anfangsjahren des Methodismus im Erzgebirge ab 1886 ist überliefert, dass sich auch in Beierfeld mehrere Leute der Methodistenkirche anschlossen. Beierfeld gehörte damals zum Bezirk Schwarzenberg. 1909 wurde der Schwarzenberger Bezirk geteilt und Grünhain kam zu dem neu gebildeten Bezirk Lauter. 1926 wurde der Bezirk mit den Gemeinden Grünhain, Elterlein, Beierfeld und Oberpfannenstiel neu gebildet (Oberpfannenstiel gehörte ab den Kriegsjahren zu Bernsbach).
In Beierfeld selbst gab es noch lange keine eigene Gemeinde, sondern es wurde von getrennten Gruppen berichtet, die im Unterdorf zu Schwarzenberg und im Oberdorf ab 1909 zu Grünhain gehörten. Bis 1934 wurden dort alle Amtshandlungen durchgeführt.
Oberdorf:
1926 gehörten bereits 17 Glieder zur Methodistenkirche, die sich zu Bibelstunden 14-tägig ohne festen Versammlungsort trafen. Ab 1930 waren Dienstagabend 20 Uhr wöchentliche Versammlungen mit 30 und mehr Leuten.
Unterdorf:
1930 fanden die ersten Versammlungen bei Familie Löwe statt.
Diese Wohnung war aber recht eng durch den steten Zuwachs der Gemeinde. So wurde lange nach einem geeigneten „Lokal“ gesucht. Durch die Bereitstellung von Räumen bei Familie Blechschmidt war es ab Sommer 1932 möglich, freitags 20 Uhr eigene Gottesdienste zu feiern. 1933 sang bereits ein erster gemischter Chor. Ab 12. November 1933 fanden diese Gottesdienste Sonntagabend mit etwa 50 Besuchern statt.
Zu Hauskreisen traf man sich im Oberdorf bei Bruder Ficker und im Unterdorf bei Familie Schmidt, Bibelstunden wurden 14-tägig im Wechsel zwischen Ober- und Unterdorf gehalten.

Auszüge aus den Berichten der „Vierteljahreskonferenz“ von 1930 Schwarzenberg:
25.Mai 1930
In Beierfeld finden unsere Versammlungen in der Wohnung von Geschwister Löwe statt, wo es manchmal recht eng zugeht. Man ist ja in Beierfeld bemüht, für unsere gottesdienstlichen Versammlungen ein passendes Lokal zu finden, was ja auch ohne Zweifel für die Entwicklung unserer Gemeinde vorteilhaft wäre…

22.November 1931
Besonders freuen wir uns in Beierfeld, dass wir auch hier einen Zuwachs verzeichnen dürfen und wir hoffen, dass sich bei der nächsten Mitgliederaufnahme wenigstens zwei jüngere Männer uns anschließen… Bezüglich der Raumfrage sei noch bemerkt, dass im Hause der Eltern unserer Schwester Lindner 2 Zimmer frei werden für monatlich 20 Mark… Getauft wurden am 26.6. Esther Christa Günther… und Siegfried Joachim Wende…

25.Juni 1932
In unserer kleinsten Station auf dem Bezirk – Beierfeld, dürfen wir von einer rechten Segenszeit berichten… Statistisch mag das z.B. schon darin zum Ausdruck kommen, dass wir einen Zuwachs von vier Brüdern haben… Freilich muss es ja nun unsere ernste Sorge sein, den Neubekehrten mit der Hilfe Gottes recht zur Hand zu gehen, damit sie in ihrem Glaubensleben zunehmen und wachsen in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi…
Die Versammlungen erfreuen sich eines recht guten Besuches. Fanden früher unsere Gottesdienste 14tägig statt, so haben wir dieselben seit Monaten wöchentlich, was ohne Zweifel einem inneren Bedürfnis unserer dortigen Gemeinde entspricht…
Auch die Raumfrage in Beierfeld ist in ein entscheidendes Stadium gerückt. Bruder Blechschmidt, der sich uns bei der letzten Aufnahme als Probeglied mit angeschlossen hat, hat uns einen Raum zur Verfügung gestellt mit einer monatlichen Miete von 5 Mark. Dieser Raum könnte dann später durch einen weiteren vergrößert und ergänzt werden…
Auch die Frage der Bestuhlung dürfte ihre Lösung gefunden haben. Anfang der Woche haben wir 28 Kinostühle bzw. Bänke bestellt, das Stück für 1 Mark, die am 18.Juli greifbar sind. Früher möchten wir unser neues Lokal auch nicht beziehen. So wollen wir denn auch in Beierfeld mit freudiger Hoffnung auf die weitere Durchhilfe unseres treuen Gottes in die Zukunft schauen, wissend an Gottes Segen ist alles gelegen.
Geschrieben von Prediger Hans Vogel

17.Juni 1933
In Beierfeld hat sich unser neues Lokal bei Bruder Blechschmidt als recht vorteilhaft erwiesen. Es ist durch Beseitigung eines Bundes noch ein Stück vergrößert worden und genügt vorläufig… Wir haben jetzt auch einen gemischten Chor, die Einrichtung einer Sonntagsschule sollte wohl auch nicht aus den Augen gelassen werden. Vor allem sollte mit allem Ernst dahin gewirkt werden, dass Ober- und Unterbeierfeld vereinigt wird… Im März hatten wir gesegnete Evangeliumstage, wozu der Gemeindeprediger mit dem Wort diente.
Folgende Amtshandlungen wurden getätigt:
Eingesegnet wurden 9 Kinder:
Gerhard Döschner, Marianne Edelmann, Hanni Promnitz, Erich Wellner, Werner Kircheis,
Elfriede Pausch, Elsbeth Günhter, Hanna Wendler und Hildegard Fritzsch.
Getraut wurden: Georg Oeser und Melanie Meyer, Willy Neubert und Martha Oeser,
Kurt Teller und Helene Wagner.
Getauft wurden: …Wolfgang Dittenberger, Horst Jahn und Hannelore Weigel.
Verzogen ist Schwester Oeser nach Raschau…
Geschrieben von Prediger Hans Vogel

Gründung 1934

Unter Pastor Rudolf Metzner (1928-1937 Pastor des Gemeindebezirkes) wurde 1934 ein großer Saal in der Fabrik „Frankonia“ gemietet.
Das bedeutete zugleich die Gründung der ersten eigenen Gemeinde Beierfeld durch den Zusammenschluss der beiden Teilgemeinden von Ober- und Unterdorf. Seitdem gibt es einen Gemischten Chor, der damals unter Leitung von Bruder Ernst Walther stand. Diese neue methodistische Gemeinde von Beierfeld gehörte nun zum Gemeindebezirk Grünhain und erlebte einen gesegneten Aufschwung.
Die Beierfelder bezeichnete der Chronist als „beweglichste Station“, weil an Sonntagen und Wochentagen Gottesdienste gefeiert wurden mit 80 bis 110 Zuhörern. Offiziell gehörten 40 Glieder und 37 Probeglieder zur Gemeinde, es kamen zusätzlich 20 bis 50 gemeindefremde Leute zu den Versammlungen.
Am 7. Januar 1934 besuchten bereits 35 Kinder die erste Sonntagschulstunde im Unterdorf, im Februar waren es dann schon 60 Kinder und 1936 gehörten sogar 85 Kinder zur Beierfelder Sonntagschule, die von Max Schubert geleitet wurde.
Auch von den Jugendstunden wurde ein guter Besuch berichtet und die Beierfelder als lebendige Gruppe bezeichnet.

Aufschwung - 1936

1936 fand ein Kreissängerfest in Beierfeld statt und auch eine erste Zeltevangelisation. Im gleichen Jahr entstand der Frauenmissionsverein unter Leitung von Schwester Ruth Georgi - später geleitet von Anni Stiehler. Gegründet wurde die Gemeindejugend, es wurden in diesem Jahr Bezirksjugendstunden eingeführt. Der Posaunenchor gründete sich 1936 unter der Leitung von Br. Fritz Trommler. (Neugründung 1953 durch Paul Blechschmidt). Der erste Auftritt war offiziell am 4. Oktober 1936 zum Erntedankfest.
1937 gehörten ca. 90 Glieder und Probeglieder zur Beierfelder Gemeinde.

Ein neues Zuhause - 1939

Bruder Max Schubert (Gemeindevorstand) ist es durch seine Gesprächsführung mit Graf´s zu verdanken, dass die Gemeinde ein neues Zuhause fand.
1939 erfolgte der Umzug der Gemeinde in einen größeren Raum. Von nun an fanden alle Gottesdienste in einer ehemaligen Fabrik, im Hintergebäude des Hauses der Familie Paul Graf – Metallwarenfabrik - an der Hauptstraße 74, statt. Dieser Raum konnte nach 1947 erstmals renoviert werden.
1937-1947 diente Martin Mädler als Pastor auf unserem Bezirk. Er wurde gleich zu Beginn des 2. Weltkrieges eingezogen. Während der Kriegsjahre hatte Br. Johannes Friedrich die volle Verantwortung für unseren Bezirk. Er war Laienprediger mit Dienstzuweisung. Außerdem wurde er von Prediger Paul Wolf betreut.

Neue Einweihung - 1949

Nach dem Krieg wurde der Chor 1947 durch Erich Schmidt neugegründet, der dieses Amt 1956 an Manfred Lorenz abgab.
1947- 1950 war Günther Krause Pastor des Bezirkes. In seiner Amtszeit wurde der Gemeindesaal Beierfeld neu renoviert, mit großer Unterstützung des Beierfelder Bürgermeisters Br. Rudolf Schällig.
Am 19. Juni 1949 wurde der Gemeindesaal mit einer gottesdienstlichen Feier neu eingeweiht und gleichzeitig 10-jähriges Jubiläum des Hauses und 15-jähriges Jubiläum der ev.-meth. Gemeinde Beierfeld gefeiert.
In den folgenden Jahren fanden in diesem Saal sehr viele gesegnete Veranstaltungen statt und die Gemeinde nahm auch zahlenmäßig zu.
Besondere Höhepunkte waren die jährlichen Evangelisationen. Oft reichten die Plätze nicht und es mussten zwei Veranstaltungen pro Tag gehalten werden.

Fünfziger und Sechsiger Jahre

Von 1950 – 1952 war Pastor Günter Ringeis bei uns, danach diente Pastor Karl Langmasius von 1952 – 1954 auf unserem Bezirk. Später, von 1954 – 1959, Pastor Armin Härtel, ab 1959 – 1968 war Pastor Manfred Döbrich bei uns.
1958 zählte man in den 9 Uhr Gottesdiensten am Sonntag etwa 100 Besucher, in den Bibelstunden 60. Im Religionsunterricht waren 71 Kinder in 6 Klassen eingeteilt. Allerdings kamen sonntags durch die veränderten Kinozeiten viel weniger Kinder in die Sonntagsschule. 1960 wurde erstmals (unter Pastor Döbrich) ein betriebseigenes Fahrzeug gekauft, dadurch war er mobiler und konnte auch in den Krankenhäusern und zu Hause mehr Besuchsdienste machen.
Wegen der knappen Platzverhältnisse entstand Ende der 50-iger Jahre die Idee, eine neue Kirche zu errichten und es wurde 1957 ein eigenes Grundstück hinter dem Friedhof gekauft, da wo jetzt die Friedhofskapelle steht. Der Plan scheiterte, das Grundstück musste 1968 durch „Staatliche Bauplanung“ wieder abgegeben werden - es gab keine Baugenehmigung. Danach kaufte die Gemeinde das Grundstück der Graf-Fabrik mit Haus und Kirche konzentrierte sich darauf. 1969 wurden bis zu 120 Besucher bei besonderen Gottesdiensten gezählt, die durchschnittliche Besucherzahl lag um 75 und der Bibelstundenbesuch bei 34 Teilnehmenden.
Eine Allianzarbeit war durch die ablehnende Haltung des damaligen lutherischen Pfarrers nicht möglich. Erst 1969 kam es zu einem ersten Besuch (seit 1957). Pastor Kurt Heubaum macht bei Pfr. Schumanneinen Krankenbesuch und wurde eingelassen! Am 6. Juli 1969 gab es ein Kreissängerfest in Beierfeld.

Baujahre


In der Amtszeit von Pastor Kurt Heubaum, von 1968 – 1981, war im
Mai 1973 Baubeginn für ein neues Gemeindezentrum, der alte Saal wurde abgerissen - das größte Bauprojekt unserer Gemeinde. Während der Bauzeit, bis zum Einzug am 3. Advent 1974, konnte die Gemeinde in den Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft auf dem Bockweg ihre Veranstaltungen und Gottesdienste durchführen.
Beim Bau verantwortlich waren vor allem Erich Oeser und Edgar Stiehler sowie Günther Reichel von der Kirchenbaubrigade. Der Bau wurde von vielen Geschwistern der Gemeinde unterstützt.
Das schmiedeeiseren Kreuz sowie der Schriftzug am Eingang unserer Kirche wurden von Erich Hecker und Peter Lehmann hergestellt.
Auch das Vorderhaus wurde renoviert und im Erdgeschoss eine Wohnung neu geschaffen. Seit Advent 1975 wohnten und arbeiteten Familie Gläser hier und brachten ihre Gaben bis zum Umzug 2003 unermüdlich als Hausmannsleute für die Gemeinde ein. Dieser Bau wurde ebenfalls durch die Geschwister der Gemeinde, aber vor allem durch Helmi und Wolfgang Gläser bewältigt. Pastor Konrad Jordan beaufsichtigte den Bau, da er Distriktsbauleiter war.
Am 12. September 1976 feierte die Gemeinde in einem Festgottesdienst die Fertigstellung des Gemeindezentrums.
Ein aktives Gemeindeleben mit vielen Dienstgruppen und regelmäßigen Sonntagsgottesdiensten fand in den Folgejahren statt. Es kamen durchschnittlich 70 Besucher sonntags 9 Uhr in die Gottesdienste und etwa 20 Leute donnerstags 19 Uhr in die Bibelstunden.

Wendejahre und danach

1981 – 1992 war Pastor Reinhold Mann bei uns. In seiner Amtszeit gab es erneut einen An-und Umbau. Durch erneute Rekonstruktion und einen Anbau am Vorderhaus in den Jahren 1987 bis 1989 konnte ein neuer Gemeinderaum mit Küche für die verschiedenen Dienstgruppen geschaffen werden und wird seitdem rege genutzt. Die Hausmannswohnung wurde damals in der 1. Etage ausgebaut.
Dieser Bau wurde ebenfalls von der Gemeinde, aber vor allem wieder von Wolfgang Gläser, Pastor Reinhold Mann und der Kirchenbaubrigade unterstützt.
Auf Wunsch vieler Familien konnte nun der Kindergottesdienst sonntags gleichzeitig zum Erwachsenengottesdienst stattfinden.
Seit den 80-iger Jahren findet am 1. Sonntag des Monats der Gottesdienst erst 10 Uhr statt, das kam besonders vielen jungen Familien sehr entgegen.
Bis heute liegt der Durchschnittsbesuch sonntags bei 70 Personen,
allerdings ist der Bibelstundenbesuch auf ca. 11 Leute zurückgegangen.
Von 1992 bis 2009 diente Pastor Lutz Brückner bei uns.
1997 wurde der Gemeindesaal renoviert und wir konnten wieder in den Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft unsere Gottesdienste halten.
Seit 2000 hat unsere Kirche auch eine neue Heizung und die Küche wurde renoviert.
Regelmäßig laden wir seit dem 29. Januar 2001 zum Kirchenkaffee nach den 9 Uhr-Gottesdiensten ein und zu besonderen Festen wird auch mittags im Gemeinderaum zusammen gegessen.

Heute

Heute gehören 80 Glieder, 70 Angehörige und 20 Freunde zu unserer Gemeinde (davon etwa 20 Kinder), die sich auch in den verschiedenen Dienstgruppen engagieren: Posaunenchor, gemischter Chor, Kindergottesdienst, Frauenkreis, Gemeindegruppen. Der Jugendkreis, Ehepaar-und Erwachsenenkreis und der Seniorenkreis kommen regelmäßig auf Bezirksebene zusammen. Auch besondere Veranstaltungen werden als Bezirksgottesdienste mit Grünhain und Elterlein gemeinsam gefeiert. Wir verstehen uns außerdem als Teil der Christen in Beierfeld und arbeiten mit den anderen Kirchen des Ortes oft zusammen, um die gute Nachricht von Jesus Christus in unserer Umgebung gemeinsam zu bezeugen.
Am 27. September 2009 feierte die Gemeinde ihr 75-jähriges Bestehen in einem Festgottesdienst unter dem Thema „Großer Gott, wir loben dich.
Die Predigt wurde von Pastor Werner Philipp, Kind der Gemeinde, gehalten.


Download der Chronik (PDF)
Download der Chronik (tabellarische Kurzfassung, PDF)


Pastoren des Gemeindebezirkes

1926-1927  J. P. Tautorat 
1927-1928  Herrmann Ott  
1928-1937  Rudolf Metzner 
1937-1939  Martin Mädler 
Kriegsjahre  Johannes Friedrich  ca. 8 
1947-1950  Günther Krause 
1950-1952  Günter Ringeis 
1952-1954  Karl Langmasius 
1954-1959  Armin Härtel 
1959-1968  Manfred Döbrich 
1968-1981  Kurt Heubaum  13 
1981-1992  Reinhold Mann  11 
1992-2009  Lutz Brückner  17 
2009-2010  Vakanz   
seit 2010  Sebastian Mann   



Dienstgruppen

Posaunenchor   1936  Fritz Trommler 
  1953  Paul Blechschmidt 
  1956  Gerhard Löffler 
  1970  Edgar Stiehler 
     
Gemischter Chor  1934 (erstmals erwähnt)  Ernst Walther 
  1947  Erich Schmidt 
  1954  Manfred Lorenz 
  2000  Britt Müller 
     
Frauenwerk  1936  Ruth Georgie 
  1956 (oder eher)  Anni Stiehler 
  1961-68  Margitta Döbrich 
  1984  Claudia Schulz 
     
Kindergottesdienst   1934  Max Schubert 
  1936  Roland Einer 
  1955  Wolfgang Zschiedrich 
  1988  Elke Gläser 
  1997  Uwe Lorenz 
     
Jugendkreis  bis 1949  Alfred Ficker 
  1950  Wolfgang Zschiedrich 
  1956  Rudolf Schulz 
  ab 1959   zusammen mit Erich Oeser 
  1963  Erich Oeser 
  1976  Johannes Schulz 
  ab 1980  zusammen mit Claudia Schulz 
  1993  Stephan Stiehler 
  2003  Michael Seidel 
  2011  Theresa Stiehler 



Stand Stand August 2011


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