Geistliches Wort | Monatsspruch Juni 2009  

Monatsspruch Mai 2009

Wir können´s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört
haben.

(Apostelgeschichte 4,20)

Gedanken zum Monatsspruch

Unser Monatsspruch handelt von Petrus und Johannes, die vor dem Hohen Rat, die Sache Jesu mit Freimut verteidigten. Das Volk wunderte sich, denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren.

Dies gilt auch heute noch! In unserem Gemeindebrief wollen wir nun davon berichten, was wir gesehen und gehört haben zur Prüfung der "Vier", die eingesegnet wurden. Das Thema war: "Maßstäbe fürs Leben". Hier nun einige Auszüge aus den "Aufsätzen":

"Auf unserer Erde leben ca. 6 Milliarden Menschen. Sehr reiche Menschen leben in unmittelbarer Nachbarschaft zu Familien, die von der Armut betroffen sind. Verschiedene Weltanschauungen treffen aufeinander. Die unterschiedlichsten Menschen leben z.B. in Großstädten auf engstem Raum nebeneinander. Jeder einzelne Mensch hat bestimmte Vorstellungen und Ziele in seinem Leben. Beim Streben nach vorn, um seine Wünsche und Erwartungen zu erfüllen, gibt es zwangsläufig Berührungspunkte mit anderen Menschen. Ein friedliches Zusammenleben ist nur möglich durch bestimmte Regeln und Ordnungen. Beim Miteinander mit anderen Menschen ist es wichtig, diese verschiedenen Richtlinien und Gebote einzuhalten. Es werden bestimmte Gesetze, zum Beispiel das Strafgesetz, erlassen, um wichtige Ordnungen aufrecht zu erhalten und ein Zusammenleben zu organisieren. Wir Christen leben ja auch in dieser Welt, aber wir haben einen ganz großen Vorteil. Uns als Christen hat Gott mit den 10 Geboten einen Wegweiser, eine Richtlinie gegeben, um in der Welt besser zurecht zu kommen."

"Das 2. Gebot: Ich denke, dass dieses Gebot zwei Bedeutungen hat, denn es verbietet uns ein Bildnis oder Gleichnis von Gott zu schaffen und diese anzubeten. Das letztere erschließt sich aus dem 1. Gebot. Aber warum sollen wir kein Bildnis von Gott anfertigen? Aus gutem Grund, wie ich finde, ist dieses Gebot sicher eines der Wichtigsten, denn: Wenn wir uns Gott beispielsweise als Mensch vorstellen würden, würden wir dann nicht an Gottes Allmacht zweifeln? Denn warum sollte ein Mensch so viel mächtiger sein als wir? In welcher Form wir uns auch immer Gott vorstellen, so vergleichen wir ihn doch mit einem irdischen Objekt oder einem Lebewesen, aber Gott ist nun einmal mehr als nur das, Gott ist alles und allmächtig und liegt weit außerhalb unserer Vorstellungskraft."
"Du sollst Gott lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Das ist das Wichtigste im Leben. Wenn wir das tun, danach leben, kommt alles andere wie von selbst,
dann ergibt sich der Rest. Die Liebe, die Kraft, die uns zusammenhält und zusammenbringt als Menschen ist immer da. Auch in der Natur können wir die Liebe Gottes entdecken, die alles so wunderbar geschaffen hat, die Bäume, die Blumen, die Schmetterlinge, die Sonne und den Himmel...Gott lieben und den Nächsten lieben wie dich selbst. Das ist der goldene Faden im Leben. Wenn Gott sagt: Ich bin der Herr, du sollst keine anderen Götter haben, so klingt das schon etwas streng. Und verlangt uns etwas ab. Unser ganzes Herz, die ganze Seele einsetzen, alle Kräfte, um Gott zu lieben. Wer das tut, dessen Leben geht gut...Und dann kommt die Liebe zu den Mitmenschen, wichtig sind uns die Wörter "wie dich selbst". Jesus ertappt uns, dich selbst liebst du ja auch. Und so wie wir uns selber wichtig nehmen, so ist es bei den anderen auch. So sollen uns eben die anderen wichtig sein"

"Wenn man das Doppelgebot immer einhalten und danach leben würde, hält man automatisch die 10 Gebote. Denn wenn man einen liebt, würde man ihn ja nicht umbringen oder bestehlen... Und wenn ich Gott liebe von ganzem Herzen, kann nichts größer sein. Aber wir sind Menschen, die das nicht alles immer schaffen und doch manches verkehrt machen und darum ist es gut, dass wir die Gebote als Maßstab für unser Leben haben, um besser in unserem Leben zurecht zu kommen. Bei all den Geboten möchte ich aber zuletzt noch schreiben, dass die Gnade Gottes für uns und für mich, immer da ist."

"Wir möchten gemeinsam auf dem Weg sein zu unserem Gott"


Datenschutzerklärung Kontakt Impressum Sitemap